NOT TOO SERIOUS

  • Die Trilogie der guten Blamage: Anfangen, aufregen, ankommen.
    Nicht nur – aber auch – für eine robuste Portion Selbsterkenntnis, Hartnäckigkeit und Gelassenheit ist es zuträglich, sich in unsicheres Terrain zu wagen. Etwas anzufangen, etwas zu tun, was man noch nicht gut kann. Sich der Blamage auszusetzen. Eine Zeitlang der oder die Letzte, Schlechteste zu sein. Sich zu messen, Misserfolge lauthals zu kommentieren. Wer… Die Trilogie der guten Blamage: Anfangen, aufregen, ankommen. weiterlesen
  • Corinthus kakkis
    Möglich, dass ich jetzt diejenigen langweile, denen zum Beispiel ein perfekter Doppelpass wichtiger ist als ein falscher Doppelpunkt. Ich bin nicht sauer, wenn der Fußballfan (m/w/d) an dieser Stelle gleich wieder aussteigt. Ich verstehe ja auch nix vom Fußball, obwohl ich ihn mag. Nun, ja, zum Wesentlichen jetzt: „… ich habe mir bewusst Zeit genommen.“… Corinthus kakkis weiterlesen
  • Zwischenruf, übellaunig
    Die Vöglein sind längst wach. Der Ahorn vor meinem Schlafzimmer ist sechs Stockwerke hoch, und auf jedem einzelnen Ast sitzt irgendein überengagierter Piepshals. Sie einigen sich nicht auf eine Melodie, aber laut sind sie alle.  Das kakophone Getöse flutet den Raum bis an mein Kopfkissen. Mein extrem mies aufgelegter Kater könnte sie alle fressen, diese… Zwischenruf, übellaunig weiterlesen
  • Dinge, die Dich zum Deppen machen
    Teller zum Beispiel. Früher waren Teller rund und hatten einen ordentlich breiten, irgendwie adäquat hohen Tellerrand, auf dem man Gabel und Messer unfallfrei auflegen konnte, wenn man sich mit der Serviette den Mund abwischen und einen Schluck trinken wollte. Oder wenn man aus anderen Gründen die Hände freibekommen musste, vielleicht um einen Verlobungsring übergestreift zu… Dinge, die Dich zum Deppen machen weiterlesen
  • Endlich unwissenschaftlich erwiesen: It’s not Vergesslichkeit
    Weshalb es unausweichlich und wurscht ist, mit der Zahnbürste im Mund in der Frauenarzt-Praxis Brezeln zu bestellen, und zwar m/w/d. Kurz machte ich mir Sorgen. An diesem einen Tag, als ich meine Wimperntusche im Zahnputzbecher fand, das Brot im Kühlschrank und die Brille gar nicht mehr. Seither beobachte ich mich genauer: Ich trage ein Glas… Endlich unwissenschaftlich erwiesen: It’s not Vergesslichkeit weiterlesen