- Zwischen damals und irgendwannvon ElisabethDie Bürgervereinigung Kirnbachtal ist schon mehr als 110 Jahre alt und organisierte zum Beispiel in meiner Kindheit jedes Jahr DAS Waldfest beim Thaddäushof rund um die riesige alte Linde. Damals war ich klein, Opa und Oma lebten noch, und das Ereignis warf Schatten voraus unserer Familie. Freudige Erwartung bei uns Kindern, eine eher kritische Stimmungslage… Weiterlesen: Zwischen damals und irgendwann
- „Es ist anders, wenn es direkt vor der Haustür passiert.“von ElisabethDas war der einfache Satz zu einem Social Media Posting, als im August 2026 bei uns in Schramberg der Wald gebrannt hat. Eine Frau kommentierte mit viel Häme „Ach es ist anders wenn es vor der eigenen Tür passiert, genau.“ Sie schrieb noch einigen weiteren Mist dazu, also ricebag fallen over in China. Aber in… Weiterlesen: „Es ist anders, wenn es direkt vor der Haustür passiert.“
- The not-so-kuschelige Black Forest in former timesvon ElisabethSchon seltsam, wenn ich an den filmkitschigen Schwarzwald, an die großartige Geranienpracht vor ergrautem Holz, an die flötenden Kuckucksuhren made in (egal-wo-in-the-world, aber nicht in Furtwangen) denke, dann schwirrt es mir Denglisch durch den Kopf. Es tut mir leid, soll nicht despektierlich sein. Es ist nur: die Diskrepanz. Je tiefer es mich hineinzieht in die… Weiterlesen: The not-so-kuschelige Black Forest in former times
- What the fake?!von ElisabethMan stelle sich vor, Menschen wären genetisch auf radikales Misstrauen programmiert. Frisch geboren, blinzeln sie skeptisch: „Was sind das für Leute? Was wollen die alle von mir? Kann man das weiße Zeug überhaupt trinken? Ich trau dem nicht, nö, tschüss, kein Bock.“ Das wäre nicht zielführend für eine Spezies. Es gäbe uns nicht. Nein, es… Weiterlesen: What the fake?!
- Ich habe sie so satt, so satt. Diese kalten, alten Männer!von ElisabethForget about political correctness, ich bin ranzig: Was geht in den Hirnen der Oberbefehlshaber vor? Was, außer Kalkül, Hässlichkeit, Gier und Machtgier? Manchmal träume ich. Davon, wie normal die vergangenen fünf Jahre hätten sein können. So normal, langweilig und vorhersehbar wie die Jahre davor. Als wir keine anderen Sorgen hatten, als uns beispielsweise über „tschendern“… Weiterlesen: Ich habe sie so satt, so satt. Diese kalten, alten Männer!
- ’sch|mir|wurschtvon ElisabethIm schwäbisch-alemannischen Sprachraum wird über niemanden so oft gesprochen wie über „mr“. Das Wörtchen ist genderneutral, schleift häufig den armen Konjunktiv hinter sich her, kann Singular oder Plural meinen und bezieht sich äußerst selten auf die Sprechenden selbst. Und wie so viele schwäbische Boomer:innen weiß ich: Den „mr“ wird man schlecht los. Er ist mächtiger… Weiterlesen: ’sch|mir|wurscht




